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Das Literaturteam des kfa lädt alle Leseratten und Bücherwürmer zum Literatur-Stammtisch an jedem 3. Montag im Monat ein, um miteinander über Literatur zu plaudern, Büchertipps auszutauschen und Anregungen zu sammeln. In regelmäßigen Abständen haben wir Autoren, Verleger und Literaturkritiker zu Gast, um so den direkten Dialog zwischen Lesern und Büchermachern zu sichern.

Anmeldung nicht erforderlich, einfach vorbeikommen und mitmachen!



Veranstaltungsübersicht


 

Literatur-Stammtisch

am 8. Januar 2018 um 20.00 Uhr, Cafe Amthof, Feldkirchen

 

Mit dem Roman Die Hauptstadt von Robert Menasse beginnen wir das neue Lesejahr. Der Abend dient auch der Vorbereitung für das Literarische Quintett am 19.Januar, das ebenfalls dieses Werk zur Diskussion stellt.


Da auch der Literatur-Stammtisch 2018 sein fünfjähriges Jubiläum hat, wollen wir dies alle zusammen am 19.Januar feiern.

 

Details zu Buch und Autor finden Sie weiter unten beim Literarischen Quintett.

 


 

Literarisches Quintett

am 19. Januar um 20.00 Uhr, Amthof Feldkirchen

 

Fünf Jahre Literarisches Quintett, das ist doch wahrlich ein Grund zum Feiern. Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist für diesen Abend einen ganz besonderen Gast aufs Podium einzuladen. Dr.Bertram Karl Steiner dürfte fast allen von Ihnen ein Begriff sein. Er ist Kulturjournalist, Essayist, Schriftsteller und Historiker. Mit der Masse zu schwimmen ist seine Sache nicht, seine klugen und geistreichen Ansichten sind unserer Zeit oft weit voraus. Sein Buch Gegensätze ist ein Beweis dafür.

 

Der erste Roman des Jahres 2018 für das Literarische Quintett ist das neueste Werk von Robert Menasse Die Hauptstadt. Er hat dafür den Deutschen Buchpreis 2017 bekommen.
Wie durch ein Brennglas wird die europäische Gesellschaft betrachtet und so beginnen die Protagonisten des Romans mit Hilfe von Ironie und Krimielementen in allen Farben zu schillern.
Schon seit Jahren widmet sich Robert Menasse intensiv dem Thema Europäische Union.


Die Jury bezeichnete seinen Roman als „vielschichtigen Text, der auf meisterhafte Weise existentielle Fragen des Privaten und des Politischen miteinander verwebt und den Leser ins Offene entlässt“.


Wir freuen uns schon sehr auf eine angeregte Diskussion mit Ihnen und laden Sie anschließend recht herzlich zum gemütlichen Ausklang bei Speis und Trank ein.

 

Klappentext
In Brüssel laufen die Fäden zusammen – und ein Schwein durch die Straßen.
Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der EU- Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das für Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler Friedhof seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen. Auch Kommissar Brunfaut steht vor einer schwierigen Aufgabe. Er muss aus politischen Gründen einen Mordfall auf sich beruhen lassen; „zu den Akten legen“ wäre zuviel gesagt, denn die sind unauffindbar. Und Alois Erhart, Emeritus für Volkswirtschaft, soll in einem Think-Tank der Kommission vor den Denkbeauftragten aller Länder Worte sprechen, die seine letzten sein könnten.


Und was macht Brüssel? Es sucht einen Namen – für das Schwein, das durch die Straßen läuft. Und David de Vriend bekommt ein Begräbnis, das stillschweigend zum Begräbnis einer ganzen Epoche wird: der Epoche der Scham.

 

Über den Autor
Robert Menasse, geboren 1954 in Wien, lebt dort als Romancier und Essayist.

 

 

Wortwerk und Schreibstatt 

Schreibwerkstatt

 

2018

Anmeldung


Offene Schreibwerkstatt mit Susanne Axmann
von 9-13 und 14-18 Uhr

Kreatives Schreiben mit der Schreibpädagogin Mag. Susanne Axmann.

"Wenn ich alte Texte lesen- Monate, oft Jahre später - überraschen sie mich. Der ist von mir? Was, wer hat mir da die Hand geführt? Ja, da habe ich gut geschrieben und als ich diesen Text der Gruppe vorgelesen habe,war atemlose Stille die Reaktion. Damals habe ich das nicht verstanden, ich fand diesen Text nicht ausreichend, wollte ihn erklären, verteidigen.

Im Abstand, beim Nach- Lesen wird mir bewusst: Er ist gut, sehr gut. Alle wussten das - nur ich nicht.
Unsere Schreibwerkstatt hinkt der Gegenwart nicht hinterher, wir erlauben uns gegenwärtig frei zu schreiben und zuzuhören.

Manchmal auch atemlos."

Kosten: € 60,-, für kfa-Mitglieder € 55,-
Anmeldungen bis 22.11. erbeten!