Nachlese

zu unserer Literaturseite
Literatur

Literatur-Stammtisch

8. Januar 18 Uhr

Cafe Amthof

 


zurück zur Übersicht


16. Pfingstfestival - Alte Musik
11.06.2011 20:00 Amthof

Kartenreservierungen
Mehr ...


La Rossignol (I)
"Balli et Meravilie Nove" - Tänze an italienischen Höfen im 15.u.16.Jhdt.

In der Renaissance bedeutete das Tanzen nicht nur höfisches Vergnügen, es war auch eine raffinierte und elegante Musik- und Tanzkunst, die schriftlich ganz genau festgelegt wurde. Tanzen war eine richtige Machtdemonstration, wobei die Hauptcharaktere, d. h. die Adeligen, sowohl Akteure als auch Zuschauer waren. Der natürliche Rahmen dafür waren Feste, aber auch Turniere, Bankette, Maskeraden, Moriskentänze und Intermezzi (Zwischenspiele). Der Fürst feierte sich selbst in seiner Macht und Großartigkeit, feierte den Triumph seiner adeligen Abstammung und forderte von allen Respekt: von Freunden und Feinden, Botschaftern, gebildeten Männern und Künstlern, von Adeligen und Plebejern. Zu den großen Meistern des Tanzes gehörten Domenico da Piacenza, Guglielmo Ebreo da Pesaro, Fabritio Caroso aus Sermoneta und Cesare Negri aus Mailand. Sie waren die Animateure der Feste und Bankette, die zum Ruhme ihrer Förderer abgehalten wurden. Domenicos, Guglielmos, Carosos und Negris Werke sind Meilensteine in der Geschichte des Tanzes und haben viel dazu beigetragen, dass die Entwicklung des Tanzes nachvollziehbar wurde.

Die Aufführung in Kostümen mit alten Instrumenten lässt die kultivierte und aristokratische Atmosphäre eines noblen Festes an einem italienischen Renaissancehofes wiederauferstehen.

Domenico Baronio: flutes, Renaissance guitar, colascione (Laute mit langem Hals); percussion instruments, animation;
Matteo Pagliari: transverse flutes, crumhorns, schreierpfeifen, bagpipes, Pfeife und Tabor (Einhandtrommel);
Roberto Quintarelli: contralto, recorders;
Erica Scherl: viellas, Renaissance violin;
Francesco Zuvadelli: positive organ, harpsichord, spinet, hurdy-gurdy;
Dance: Simona Pasquali, Clizia Baronio, Giuliano Soldi, Roberto Quintarelli;

Das Ensemble 'La Rossignol' erforscht und verbreitet Tänze und Musik der italienischen Renaissancezeit. Das Studium der direkten Quellen und Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Organlehre und Ikonographie (Lehre der Darstellungsarten und Deutung von Bildinhalten) führten die Mitglieder des Ensembles zu einer sehr intensiven künstlerischen Tätigkeit. Seit 1987 sind die Mitglieder von 'La Rossignol' praktisch in der ganzen Welt aktiv und haben unter anderem auch mit der italienischen Rundfunk- und Fernsehgesellschaft RAI und dem Kino zusammengearbeitet.
In den letzten Jahren haben sie mahr als 300 Konzerte in zahlreichen Ländern (Deutschland, Schweiz, Russland, Indien, Japan usw.) gegeben und mehrere CDs aufgenommen.


 

Jun - 2010
Heute
Mo Di Mi Do Fr Sa So
31 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11

 

 



Aktuelle Ausstellung
Aktuelle Ausstellung 100ste Satire Ausstellung im Amthof mit Brunch

 

 

Kulturwarndienst  pdf

November - Jänner

 

KWD Archiv

 

 

Kultur auf Vorrat schenken

mehr...

FacebookYoutube