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Renato Borghetti & Arthur Bonilla
03.05.2015 20:00 Amthof

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Diatonisches Akkordeon und siebensaitige brasilianische Gitarre

Wer bei Brasilien nur an Samba und Bossa Nova denkt, beraubt sich eines Großteils des ungeheuren Kosmos an Klängen, den das Riesenland hervorbringt. In Europa wenig bekannt war bislang die Musik des tiefen Südens von Rio Grande do Sul, wo man sich stark nach Argentinien orientiert.

Renato Borghetti, der Gaúcho mit Strohhut, langer Mähne und weiten Reiterhosender, gehört seit den 1980er Jahren zu den großen Stars in Brasilien. Er greift in die Tasten seines Akkordeons und zündet augenblicklich ein Feuerwerk mit Klangblitzen aus Milonga, Polka, Vanerão, Chamamé und Fandango – all jenen Mischformen, die durch die Begegnung deutscher, böhmischer und italienischer Auswanderer mit den schwarzen Rhythmen Afrikas und den Traditionen der Indios entstanden sind. Die Seele der Pampa lässt er dabei kongenial auf Jazz, Tango und Kammermusik treffen.
“Borghettinho”, wie er von seinen Fans genannt wird, nimmt seit über 25 Jahren Platten auf. Er stand bereits mit Grössen wie Stephane Grapelli, Ron Carter und Hermeto Pascoal auf der Bühne und ist der erste brasilianische Musiker, der es mit reiner Instrumentalmusik zu einer goldenen Schallplatte brachte. Seine CDs wurden mehrfach für einen Grammy nominiert, er tourt regelmässig erfolgreich durch Europa und engagiert sich auch für die Zukunft seines Instruments in Südbrasilien: Ende 2010 verließ das erste Akkordeon Marke „Borghetti“ die neugegründete FABRICA DE GAITEROS in der Nähe von Renatos Ranch, wo nicht nur Instrumente erzeugt sondern benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Kursen der Zugang zum Akkordeon ermöglicht wird.

Der Gitarrenvirtuose Arthur Bonilla wurde 1982 in Cruz Alta geboren, einer Kleinstadt im Bundesstaat Rio Grande do Sul in Südbrasilien. Durch seinen Vater kam er schon sehr früh in Kontakt mit der Musik: Mit drei Jahren begann er Gitarre zu spielen und mit fünf spielte er bereits sein erstes Festival. Sein langjähriger Meister war der Argentinier Lucio Yanel, mit dem er auch durch zahlreiche südamerikanische Länder tourte. 2004 war er der Instrumentalist mit den meisten ersten Peisen und Auszeichnungen von Folkfestivals und Wettbewerben in ganz Rio Grande do Sul. Seit damals hat er ständig an seiner Karriere gearbeitet und mit den grossen Namen der aktuellen brasilianischen Instrumentalmusik gespielt: Hamilton de Holanda, Gabriel Grossi, Dominguinhos, Osvaldinho do Acordion, Waldonys, Alessandro Kramer, Yamandú Costa, Renato Borghetti, Arthur Moreira Lima.

Das Konzert wird unterstützt von der Sparkasse Feldkirchen!


 

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