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Literarisches Quintett
08.01.2016 20:00 Amthof

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mit dem Roman "Die Farbe des Granatapfels" von Anna Baar

es diskutieren Bruni Morak, Ingrid Schnitzer, Heinz Breschan, Kurt Udermann und als Gast: Anna Baar

Der Roman erzählt die Geschichte eines Kindes zwischen zwei Kulturen. Zerrissenheit, Ängste und das Gefühl von Fremdsein begleiten die Protagonistin während ihrer Kindheit, die sie teils in Österreich und teils im ehemaligen Jugoslawien verbringt. Die Suche nach Identität, Zugehörigkeit und Geborgenheit bieten viel Stoff für eine interessante Diskussion. Wir freuen uns auf Sie.

Klappentext
Sommer für Sommer findet ein Mädchen sich fernab seiner Heimat auf einer Insel in der Obhut seiner Großmutter. Der Garten, die Strände und Verstecke werden ihm zu magischen Refugien, die Schwärmereien, Heimlichkeiten und Marotten zu Fluchten vor der Zerrissenheit zwischen den Kindheitsschauplätzen mit ihren widersprüchlichen Kulturen, Erwartungen und Denkarten: Da ist zum einen die archaische Welt eines Fischerdorfs im dalmatinischen Mutterland, wo man auch drei Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg den Sieg über die Deutschen besingt, während die abermals über das Land kommen – diesmal als zahlende Touristen. Zum anderen das beschauliche Leben in einer österreichischen Stadt (Vaterland), in der sich der nationalsozialistische Bodensatz hartnäckig hält und die Landsleute der Mutter und Großmutter als ungeliebte Gastarbeiter in Erscheinung treten. Immer findiger werden die Versuche des heranwachsenden Mädchens, sich die Leerstellen der Identität auszumalen, immer eindringlicher die Bemühungen der an Leib und Seele kriegsversehrten Großmutter, sich das jedes Mal nur geborgte Kind doch noch ganz und gar angehörig zu machen, seine Gegenliebe zu prüfen – und sei es, indem sie sich tot stellt.

Über die Autorin
Anna Baar, geboren 1973 in Zagreb, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Wien, Kärnten und auf der Insel Brac. Sie studierte u.a. Publizistik, Slawistik und Theaterwissenschaft. 2008 promovierte sie an der Universität Klagenfurt zum Dr.phil. Auf Einladung des Literaturkritikers Stefan Gmünder nahm Anna Baar am Ingeborg-Bachmann-Preis 2015 teil. Sie lebt seit 1996 in Klagenfurt.

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