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Klaus Paier Solo
18.11.2011 20:00 Amthof

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accordion, bandoneon
CD-Präsentation "SOLITAIRE"

Ein Solitär der Akkordeonszene ist der in Kärnten lebende Österreicher Klaus Paier schon lange. Bereits von Beginn an erforscht er den Klang des Akkordeons und versucht spieltechnisch wie kompositorisch, die Grenzen des Instruments auszudehnen – ist es doch die Offenheit und Freiheit der Musik, die ihn fasziniert. So wandte er sich nach dem klassischen Akkordeon‐ und Kompositionsstudium am Klagenfurter Konservatorium rasch auch anderen Genres vom Tango und der Weltmusik bis hin zum Jazz zu, um sie zu einem unverwechselbaren eigenen Stil zu verschmelzen.
Immer auf der Suche nach der größtmöglichen Gestaltungsfreiheit, tat und tut er dies in den unterschiedlichsten Besetzungen und Akzentuierungen: seit 1997 vor allem im eigenen Trio mit Stefan Gfrerrer am Bass und Roman Werni am Schlagzeug, mit dem er soeben die sechste CD „Dragonfly“ vorgelegt hat. Aber auch im Duo mit dem Saxophonisten Gerald Preinfalk, wie auch mit zahlreichen Kompositionen für Akkordeon und Cello, als auch für Streichquartett.

Fast eine Art Quintessenz dieser Arbeit ist das neue Doppelalbum „Solitaire“. Es ist tatsächlich einzigartig ‐ in vielerlei Hinsicht: Erstmals rücken Soloaufnahmen ohne Mehrspurtechnik den „puren“ Klaus Paier in den Mittelpunkt. Ohne Vergleich ist auch das Unternehmen, auf jeweils einer
CD Akkordeon und Bandoneon gegenüberzustellen: „Es sind ja, außer dass beide Instrumente den Klang durch Stimmzungen erzeugen, ganz eigene Wesen, die jeweils ihre, für sie typische Sprache sprechen. Ich wollte durch die Trennung die ganz unterschiedliche Charakteristik verdeutlichen, aber
auch demonstrieren, inwieweit jedes Instrument einen musikalisch abwechlungsreichen Bogen zu halten imstande ist,“ erklärt Paier. Und schließlich unterscheidet sich „Solitaire“ von allen anderen Akkordeonaufnahmen einschließlich Paiers eigenen dadurch, dass die Stücke auf neuen, eigens für ihn gefertigten Instrumenten entstanden sind.
Die neuen technischen Möglichkeiten eröffneten auch ganz neue kompositorische Wege. Paiers unerschöpflicher melodischen Einfallsreichtum und das für ihn typische, spannungsgeladene, durch Pausen Räume schaffende Spiel, gewinnen auf „Solitaire“ mehr Dynamik und Klangfarben denn je. Von hymnischen Stücken im tiefen („Hymn“) wie im hohen bis zu minimalistischen Miniaturen(„EastWest“ reicht die Palette, von Kanon‐ und Fugen‐artigen Klanggebirgen(„Elegie“ oder „Like A Little Organ“)bis zu klaren, an Vogelstimmen erinnernden Motiven („Awakening“), von Melancholisch‐Lyrischem („End Of Day“) bis zur Musette‐Variation („Prime Of Life“) und von der
dreiteiligen Neudeutung der Elemente von Piazzollas Nuevo Tango bis zu Exkursen in die Musik des Balkans („To Liven Up“). Ein Sound‐Spektrum und ein stilistisches Gesamtkunstwerk, wie es derzeit im Akkordeon‐Fach nur Klaus Paier zu kreieren vermag. Ein „Solitaire“ eben.


 

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