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17. Intern. Pfingstfestival
Alte Musik Feldkirchen

25.05.2012 20:00 Amthof

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Armonico Tributo Austria (A/DE/CH/JAP)
Festliche Barockmusik aus Österreich 17. Jhdt

Kaiser Leopold I. von Österreich war mehr den Musen zugewandt als dem Regieren. Er zog seine Gambe den Regierungsbesprechungen vor, komponierte für Kirche und Hof, war begeisterter Tänzer und zog die besten Künstler seiner Zeit an den Hof. Der Fülle wunderbarer Musik, die im „Leopoldinischen Trakt“ der Wiener Hofburg erklang, ist dieses Konzert gewidmet.

Faszinierend ist die spieltechnische Brillanz von Viola da gamba, Violine und der Barocktrompete (Clarino). Die Trompete galt im Barock, aus der biblischen Tradition kommend, sowohl in der Kirchenmusik als auch in der Oper als das Instrument der Verkündigung und der Heeresmusik. Ganz im Sinne der Tradition der groß besetzten Ensemblesonaten, die zunächst intensiv in Italien und danach, während der letzten Jahrzehnte des 17. Jahrhunderts auch in Österreich ihren Höhepunkt erreichte, stehen die Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber und von Johann Heinrich Schmelzer von Ehrenrueff.

Obwohl beide Komponisten herausragende Violinvirtuosen und Komponisten von überaus virtuoser Streichermusik waren, widmeten sie sich auch den Werken für gemischtes Ensemble. Auffallend ist bei manchen Stücken die typische Vermischung französischer und italienischer Elemente, ein Wesenszug, der zugleich auch die Variationen über „Une jeune fillet te“ – „sopra la Monica“ des Flamen Schenck prägt. Johannes Schenck aus Amsterdam suchte als Virtuose auf dem Lieblingsinstrument des Kaisers eine Anstellung am Hofe der Donaumetropole.

Seit zwanzig Jahren steht das Ensemble Armonico Tributo Austria nach Meinung der Kritiker für Vielfalt, Stilsicherheit und Frische. Lorenz Duftschmid hatte mit Freunden die Gruppe aus der Vision gegründet, in Österreich ein Forum zur Verarbeitung aktuellster zeitgenössischer Kunstanliegen auf originalen alten Musikinstrumenten zu haben. Dabei soll das Kulturland Österreich Drehscheibe sein für den Kulturaustausch von Nationen, Zeiten und gesellschaftlichen Schichten. Das außergewöhnlich breit gefächerte Repertoire reicht dabei von prähistorischen Klängen keltischer Musik über Mittelalter, Renaissance und Barock bis zu den Hauptwerken der Wiener Klassik.

Friedemann Immer - Clarino
Bernhard Lampert - Clarino
Brigitte Täubl - Violino
Andreas Pilger - Violino
Lorenz Duftschmid - Violetta
Heidi Gröger - Violetta
Christian Hieronymi - Viola da gamba
Kentaro Nakata - Viola da gamba
Armin Bereuter - Violone
Ewald Donhoffer - Organo, Cembalo


 

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